Baubericht Krill Katana S 33%
Auf dieser Seite möchte ich ein paar Anregungen zur Ausstattung bzw. dem Ausbau der
Katana S 33% von Krill geben.
- Modell: Krill Katana S 33%
- Motor: DA 100
- Luftschraube: Mejzlik 28 x 10 zum Einlaufen, Engel Super Silence 27 x 14
- Schalldämpfer: BMB
- Krümmer: Zimmermann Edelstahlkrümmer mit einer Länge von 13,5 cm
- Empfänger, Akkuweiche: Weatronic Dual Receiver 8-12R
- Servos: 2 x HS-5955TG pro Querruder, 2 x HS-5955TG auf Seitenruder, 2 x HS-5955TG
auf Höhenruder und ein HS-625MG auf Gas.
- Empfängerstromversorgung: PowerQuest Lipo 3700 XP2 und PowerQuest Lipo 1800
XP2
- Zündung: PowerQuest Lipo 2500 XP2 mit Deutsch Digi-Switch (Spannungskontrolle,
digitaler Schalter und Spannungsreduzierung)
- Fluggewicht (trocken): 13,1 kg
- Die Katana S hat einen Lärmpegel von 75dB (incl. den unten aufgeführten
Tuningmaßnahmen).


Die Akkuhalterung auf schwingungsgedämpftem Klettband und zwei dünnen Sperrholzschichten.
Im Bereich der Klettbandschlaufe ist die zweite Sperrholzschicht ausgespart, so dass die
Halterung absolut plan an der Rumpfseitenwand aufliegt.

Die Rumpfantenne wurde in einem Bowdenzugrohr an der Rumpfinnenkante entlang verlegt.
Als Erstantenne wurde eine kurze Stabantenne montiert (damit diese nicht so stark ins
Schwingen gerät).

Mit dieser Konstruktion können sich die Flächenbefestigungsschrauben nicht mehr
verselbständigen. Nach dem Anschrauben kann man in eine der zwei M4 Gewindebohrungen
die M4 Kunststoffschraube mit Kontermutter einschrauben. So dreht sich die Flächenbefestigungsschraube
nur bis zum nächsten Anschlag los. Der Weatronic Empfänger steht auf vier schwingungsgedämpften
M3 Schrauben mit integriertem Abstandshalter.


Die Tankhalterung lässt sich bei Bedarf demontieren. Sie belässt auch in montiertem
Zustand genügend Freiraum an den vorderen Flächenschrauben und den Holmen. Da
der Entlüftungsschlauch in allen Richtungen immer oberhalb des Tanks ist, kann er
in keiner Situation auslaufen.

Links oben kann man den zusätzlichen Herex-Spant erkennen, der das Aufschwingen der
darüber montierten Zündung bei laufendem Motor verhindert.

Der Ansaugtrichter bewirkt speziell im unteren Drehzahlbereich einen gleichmäßigeren
Motorlauf und minimiert den Kraftstoffausstoß durch den Vergaser. So kommt nahezu
kein Spritnebel mehr in den Innenraum des Modells.

Der besondere Trick ist, dass die von Krill mitgelieferten Folien für die Servobrettchen
mit ca. 3 mm Überstand zugeschnitten wurden und dadurch die Naht zwischen Servobrettchen
und Herex-Fläche geschlossen wird.


Das Auswiegen geht ganz einfach: Das Modell wird zusammengebaut und möglichst nahe
im Zentrum per Seil und Abstandshalter aufgehängt. Die Haube liegt auf gleicher Höhe
daneben. Leider ist direkt über dem Schwerpunkt der Tank montiert (so sollte es ja
auch sein), so dass ich eben zum Auswiegen an dem linken Tragflächenende leicht stützen
musste.






Tuningmaßnahmen 10-2007
Im Laufe von über 230 Flügen habe ich verschiedene Umbaumaßnahmen durchgeführt.
Um das Modell auch in der Hochachse besser auszuwiegen war Gewicht oberhalb der Motorachse
notwendig. Deshalb habe ich die Empfängerakkus nach hinten in die Dämpfungsfläche
des Seitenleitwerks verlegt. Gleichzeitig konnte ich damit den Schwerpunkt weiter nach
hinten verlegen. Jetzt ist er 2,5 cm hinter der Hinterkante der Tragflächensteckung.
Um die notwendigen Ruderausschläge zu erhalten, habe ich die original HiTec Servohebel
der Querruder- und Höhenruderservos durch die CFK-Servohebel 52/0 von Engel (GG992901HI)
ersetzt. In nachfolgender Tabelle habe ich die Vollausschläge in Grad in der Torque
Flugphase angegeben. Die Ruderausschläge der F3A und 3D Flugphasen können Sie
Aufgrund der angegebenen Dual Rate Werte davon ableiten. Dieses Setup basiert auf dem
emfpohlenen Setup (Sebastiano Silvestri).
| F3A |
Dual Rate |
Expo |
| QR |
45% |
+70% |
| HR |
40% |
+60% |
| SR |
60% |
+65% |
| 3D 1 |
Dual Rate |
Expo |
| QR (35°) |
100% |
+80% |
| HR (42°) |
70% |
+80% |
| SR (bis Anschlag) |
115% |
+90% |
| 3D 2 |
Dual Rate |
Expo |
| QR (42°) |
120% |
+90% |
| HR (60°) |
100% |
+90% |
| SR (bis Anschlag) |
115% |
+90% |
| Hoovern, Torquen |
Dual Rate |
Expo |
| QR (42°) |
120% |
+20% |
| HR (60°) |
100% |
+20% |
| SR (bis Anschlag) |
115% |
+0% |
Mischer: Der Messerflugmischer (Seitenruder auf jeweils ein Höhenruderblatt)
ist in der Torque-Flugphase nicht aktiv. Die Querruderdifferenzierung beträgt -7%
und ist in der Torque-Fluphase ebenfalls deaktiviert. In der Hoover Flugphase habe ich
auf Höhenruder die Querruder gleichsinnig mitgemischt. So dass bei voll gezogenem
Höhenruder beide Querruder 1 cm nach oben gehen, gemessen an der Hinterkante. Bei
voll gedrücktem Höhenruder gehen beide Querruder 1 cm nach unten (Höhenruder
auf Querruder -13% /-13%). Dadurch wird die Pendelneigung im Hoovern nahezu komplett unterdrückt.
Und da der Querruder-Mischer sich beim normalen Torquen nicht auswirkt, ist fürs
Torquen keine weitere Flugphase notwendig. Mein Setup ist so ausgelegt, dass ich während
des Flugs möglichst wenig umschalten muß.
Da mein DA100 mit der Mejzlik 28 x 10 deutlich unterfordert war und die Blattspitzen schon
bei 3/4 Gas geknallt haben, musste ich ihn durch den Engel Super Silence 27 x 14 ersetzen.
Die deutlich höhere Landegeschwindigkeit reduziere ich sehr wirksam, indem ich beide
Querruder um 1,8 cm nach oben stelle. Mit dem Höhenruder kann ich nicht bremsen,
da bei Gasreduktion das Heck schon von alleine nach unten wandert.

Hier kann man mit viel Fantasie die Akkus erkennen. Der Ausschnitt oben dient als zusätzliche
Entlüftung.

Das Abschlussbrett im Seitenleitwerk habe ich mit Glasfaser verstärkt und zur besseren
Entlüftung des Rumpfs den Luftaustritt vergrößert.

Auch diese Öffnungen dienen zur Entlüftung des Rumpfs.


Ein Großteil der Dämpferwärme wird durch diese Öffnungen nach draußen
befördert.

Aus dem Kopfspant habe ich nicht benötigte Teile herausgefräst und im Gegenzug
den Rest mit Glasfasermatten verstärkt. Das bringt nicht nur eine Gewichtsersparnis,
sondern die Motortemperatur wird dadurch erheblich gesenkt, da es hinter dem Motor keinen
Hitzestau mehr gibt.

Hier sieht man das Loch im Kopfspant von vorne.

Die seitlichen und unteren Kühlluftführungen zu den Zylindern habe ich durch
das obere Brett ergänzt bzw. vervollständigt.

Hier kann man die zwei seitlichen Löcher zur Dämpferkühlung erkennen.
© 2006-2010 by Klaus Eiperle, Eiperle CGM |
|